Die Nähe der AfD zur NPD

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Kommentar von Norbert Hirsch

Die Akteure der „Alternative für Deutschland“ werden nicht müde, immer wieder zu beteuern, sie hätten keine Nähe zu rechtsextremem Gedankengut. Manche Mitglieder sind regelrecht davon überzeugt, dass diese nicht besteht. Doch über die ehemaligen Mitglieder von extrem rechten Gruppierungen, die zum Teil zu den Gründungsmitgliedern der AfD gehören, möchte sich keiner so recht äußern.

Die Jungen Piraten machen durch eine simple aber sehr eindrucksvolle Aktion diese Nähe durchschaubar. Unter www.afd-oder-npd.de gilt es, Zitate aus Reihen der rechtsextremen NPD und der „Alternative für Deutschland“ (AfD) korrekt zuzuordnen. Stellen sie dort fest, wie schwer diese Slogans einzuordnen sind. Dementsprechend eindeutig ist die vermeintliche Alternative zuzuordnen!

Die miserable Politik der CDU / CSU – unterstützt von der SPD war für einige Wähler der Anlass, den Sprüche-Klopfern der AfD das Vertrauen zu schenken ( siehe ARD Monitor 17.10.2013 ). Die Wähler merken sehr wohl, dass in Deutschland bzw. Welt-weit etwas ganz und gar nicht passt. Leider neigen aber einige dazu, sich wieder einmal von falschen Versprechungen einlullen zu lassen.

Die Auswirkungen unseres fragwürdigen Geldsystems ruft die Rechtspopulisten auf den Plan, die allerdings keinerlei praktikable Lösungen vorweisen können. Wieder werden die üblichen Verdächtigen beschuldigt, unser Geld einzusacken. Die Stimmung wird -nicht nur in Deutschland- immer heißer und kocht vielleicht sogar bald über. Die Texte der Rechtsextremisten wurden bereits kopiert und verwendet. Derweil sieht aber der durchschnittliche Südländer keinen Cent von dem Geld, welches zur „Rettung“ durch unseren Staat ausgegeben wurde. Letztlich ist es mit unserem fragwürdigen Geldsystem auch eine systembedingte Notwendigkeit, noch mehr Schulden zu machen, damit weiterhin Anleger bedient werden können.

Tendenziös ist bei rechtsextremen Gruppierungen auch der autokratische Führungsstil. So hat die AfD zutiefst undemokratisch bei ihrem Gründungsparteitag eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie „einfach“ in dieser Partei eine Satzung zu installieren ist. Herr Lucke holte sich dabei die gesammelte einfache Zustimmung für das von ihm verfasste Werk ein und erklärte, dass die einzelnen Punkte der Satzung ja mit einer Dreiviertelmehrheit abgeändert werden könne … „Sind alle dafür – dann können wir jetzt ans Buffet.“ Keiner der abstimmenden Mitglieder lehnte sich gegen diese Art der Proklamation auf, als hätten sie noch nie etwas von Demokratie gehört.

Mag sein, dass es der eine oder andere danach gemerkt haben mag – aber da war es ja bereits zu spät und es blieb nur noch der Austritt. Vereinzelte Geblendete sind bereits ausgetreten aber der neue Zusammenschluss – die neue Kraft in Deutschland wird uns wohl noch länger erhalten bleiben. Es ist immer wieder das gleiche Prinzip und es ist immer wieder möglich …

Es liegt jetzt an jedem Einzelnen, die Bürger darüber aufzuklären!

 


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